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Jan 19, 2015

#gedankenkarussel | Mehr Minimalismus im Leben?

Jahresvorsätze waren noch nie meine Stärke, weil ich einfach viel zu inkonsequent bin. Also pendelte sich auch am 8. Tag des neuen Jahres schon wieder der Alltagstrott ein. Weniger feiern mehr auf die Uni konzentrieren. Lach! Weil das ja mit knappen 22 Jahren so ein Leichtes ist, Freunden und Partys abzusagen und sich hinter Bücher zu klemmen. Ich bin Fan von Socializing, am besten täglich und oft, weshalb ein Jahresvorsatz wie dieser von vorn herein zum Scheitern verurteilt war. Trotzdem habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich mein Leben irgendwie nachhaltig ändern könnte. Da hatte ich auch so einige Ideen!

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Seien wir uns ehrlich: Wir führen ein Luxusleben. Wir geben Geld für Dinge aus, die uns einen kurzen Endorphinschub geben machen uns materielle Dinge glücklich? Nicht auf Dauer, und schon gar nicht als Ersatz für Menschliches. Und das, liebe Leute, wird oft vergessen. Ich will mich selbst gar nicht aus der Affäre ziehen! Wie oft pilgere ich von Sale zu Sale, um die letzten freien Ritzen meines viel zu vollen Kleiderschrankes zu stopfen. Und dabei habe ich doch alles, was ich mir wünsche: Eine tolle Wohnung in der ich mich wohl fühle. Freunde, die mit mir zuhören, und manchmal auch zum Pferdestehlen aufgelegt sind. Warum sich also mit Dingen zumüllen? Da muss dran gearbeitet werden! Mein Konzept? Ein minimalistischeres Leben. Die Vorgehensweise? Ganz klar: weniger Kleidung, Schuhe & Accessoires, Krempel wie Deko etc. einkaufen. Das ist für mich eine Konsequenz, um einen Schritt gegen unsere konsumorientierte Gesellschaft zu machen und Wertschätzung für Dinge wieder herzustellen. Denn was gibt es Schöneres, als ein Lieblingsteil als treuen Begleiter zu gewinnen?

 

Wie zum Beispiel mein neuer Parka! Diesen tollen, warmen Parka von Monki habe ich zwar noch im Dezember gekauft, weil er mich aber durch frostige Tage bringt, muss ich ihn euch vorführen! Im Januar 2015 war das Lieblingsteil ein Kleid von COS. Rauchblau! Big love und so :) Für Januar ist jetzt Schluss, auch wenn Schlussverkäufe locken.

Weniger zu haben wird mehr bringen, da bin ich mir sicher! Wie mein Vorhaben verläuft könnt ihr monatlich am Blog und gelegentlich auch auf Instagram (@jasmin.kitschick) verfolgen. Was am Ende für qualitativ Hochwertigeres oder einfach nur Herzerwärmendes ausgegeben wird wird bei Überflüssigem eingespart. Der Gedanke, mehr Gutes zu tun wird auch immer lauter. Wir werden sehen, was sich hier noch entwickelt.

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