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Innsbruck Insider | Sarah Osl

Die 25-Jährige Stylistin lebt seit knapp zwei Jahren in Innsbruck und seit einem halben Jahr hat sie ihre Residenz am wahrscheinlich dörflichsten Stadtteil Innsbrucks: Amras! Voll okay, immerhin ist der Ausblick vom Balkon der Wahnsinn!!1! Sarah ist seit April 2015 selbstständig, stylt je nach Projekt Models und Co. und organisiert Shootings, deren Resultat ihr bestimmt schon öfters in gedruckter Form gesehen habt. Zusammen mit einem Netzwerk aus Kreativen realisiert sie auch eigene Projekte, durch die ihr euch auf ihrer Website www.sarahosl.com durchschmökern könnt.

can’t stop posting, just too beautiful 🙆☀️⛰ #sunrisehike

Ein von Sarah Osl (@nosarah) gepostetes Foto am

Bist du eher ein Citygirl oder eine Bergziege, die in den Gipfeln Tirols herumspringt?

Ich bin, was die Berge angeht, ein absolut untypisches “Tiroler Madl”. Ich fahre weder Ski noch Snowboard, und bis vor kurzem brachte mich auch selten etwas in den schneelosen Jahreszeiten auf den Berg. Seit ein paar Monaten zieht es mich jedoch immer wieder rauf, sei es nur ein Spaziergang zur Hungerburg, eine Wanderung zur Höttinger Alm, oder ein Ausflug aufs Hafelekar. Langsam verstehe ich die Faszination Berg.

 

Neu-Entdeckung oder Alt-Liebelei: Dein Lieblings-Newcomer ist? Und was geht immer?

Mein Lieblings-Newcomer in Sachen Coffebreak & Lunch ist das Crema in der Maria-Theresien-Straße 49a. Supernette Besitzerin, schönes Ambiente, guter Kaffee und leckeres Essen. In der Mode wär mein Newcomer (ein Jahr gilt noch als Newcomer) das One in der Anichtstraße 9. Der coole Style zieht sich vom Shop bis zur Mode komplett durch. Zum Stöbern nach Geschenken oder eigenen Lieblingsstücken geht das Feinheiten in der Pfarrgasse 8 immer.

In welchem Viertel trifft man dich häufig und warum?

Ich wohne zwar in Amras, aber außer in meiner Wohnung und der Busstation, gibt es hier nicht viel für mich zu tun. Meine Lieblingsviertel sind definitiv Wilten (mit den süßen Läden, Cafés und meiner BFF), Innere Stadt (Shopping – eh klar, Cafés und Arbeit) und Saggen (eigentlich nur wegen den schönen Häusern).

 

Findest du für deine Arbeit als Stylistin auch Inspirationen auf den Straßen von Innsbruck? Wie würdest du die Streetstyle-Szene einschätzen?

Es freut mich immer wieder zu sehen wie gut manche Menschen bei uns angezogen sind, egal ob jung oder alt, Mann oder Frau. Das muss nicht heißen, dass sie super stylish sind, aber ihren Typ gut unterstreichen, und das ist meiner Meinung das Wichtigste beim Personal Styling. Richtige „Fashionistas“ laufen einem zwar nicht so häufig über den Weg wie zum Beispiel in Wien oder Berlin, aber langsam trauen sich immer mehr Leute Neues auszuprobieren. Da sind dann schon auch manchmal Outfits dabei, die ich selbst nie so kombiniert hätte, aber auf jeden Fall neue Ideen zulassen.