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Mrz 12, 2016

#myJASMINEUM | Ferdinandeum

Mit dem iPad durch’s Museum – da denkt man nicht gerade als ersten an ein Tiroler Museum. Aber es ist tatsächlich passiert: Für das Ferdinandeum gab es einen Museums-Lifestyle-Change in Form der neuen App #myFerdinandeum. Was daran so besonders ist? Am besten, ihr testet das einfach vor Ort aus, es macht nämlich unheimlich Spaß! Aber wozu seid ihr denn hier, natürlich erzähl ich euch ein bisschen was darüber ;)

Der Launch der App am 29. Februar machte es den zahlreichen Gästen möglich, die Ausstellungen des Ferdinandeums ganz nach ihrem Geschmack digital zu kuratieren. Das geht ganz einfach, denn das Tablet ist nicht nur dein Museumsführer mit Texten, Videos und Audios zu den Ausstellungsstücken, sondern bietet dir auch die Möglichkeit, deine Favoriten zu sammeln. Bei meinem Rundgang habe ich gemerkt, dass ich zuerst aufs Tablet guck, was mich am Raum denn gleich als erstes ansprechen könnte um dann dorthin zu gehen. Eine natürliche Veränderung durch den Einbezug eines digitalen Devices? Möglich! Für mich war der Filter auf jeden Fall sinnvoll, denn so konnte ich mich auf das konzentrieren, was für MICH am interessantesten erscheint. Ich hatte also das Gefühl, dass ich ein individueller Teil der Ausstellung sein kann. Gesammelt habe ich für #myJASMINEUM vor allem Plastik (also Statuen, zum Beispiel die “Venus nach dem Bade”), Gemälde mit Fokus auf ein bisschen Drama und eine Wand erstrahlt mit Wiener Aktionismus von Günter Brus. Warum war ich eigentlich schon so lange nicht mehr im Museum? Ich hatte mit Viktoria so viel Spaß, wir tauschten uns rege aus und erinnerten uns an die Kunstgeschichte Unterrichtsstunden in der Schule.

Der Abschluss des Rundganges findet immer im Curating Room statt: Dort legst du das Tablet auf den Tisch und kannst deine Kunstwerke auf den drei Wänden anordnen und deinen Mit-Kuratorinnen zeigen. Oder einfach alleine in aller Pracht deine Ausstellung genießen – bestimmt hast du dich irgendwie thematisch oder stilistisch orientiert: Urlaubslandschaften und Göttergestalten? Mobiliar aus vergangenen Zeiten? Gemälde auf denen nur Frauen porträtiert sind? Die Möglichkeiten sind unzählig, und jedes #myFERDINANDEUM wird ein bisschen anders sein. Auf den Geschmack gekommen? Dann werdet jetzt KuratorIn im Ferdinandeum und gestaltet eure ganz eigene Sammlung!

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