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Jan 29, 2014

#DIY | Why live when you can rule

Bis vor kurzem war das ganze Netz noch von happy oder grumpy cats durchflutet, diverse Klamottenläden konnten nicht ohne Katzenprint. Und jetzt? Wo ist der Hype um die Katze hin? Auch wenn die Kleidungsstücke ohne Katzen drauf viel mehr nach meinem Geschmack sind, gehen mir als durch-und-durch Katzenmensch doch die Kätzchen ab. Deswegen wurde auch zwischen Grafikarbeiten und Lernen auf Prüfungen das folgende schnieke Teil genäht. Achtung: Die Schmusewahrscheinlichkeit ist nicht gerade gering!

kitschick_cat_01 kitschick_cat_02Falls man es nicht gut erkennen sollte: es ist superflauschiger Stoff. Ich trage das Teil, ich kann nicht mehr aufhören mit den Streicheleinheiten. Gegebenenfalls rutscht auch ein Maunz oder seichtes Geschnurre raus—aber vermehrt dann, wenn andere Hände im Spiel sind. Das bordeauxfarbene Kleid von letzter Woche hängt übrigens immer noch (!) unfertig und traurig da. Ich werde es zu einem Oberteil abschneiden, weil mir der Schnitt untenrum nicht so zusagt. Und ich habe mich für einen Kragen entschieden, da das aber ein wenig Aufwand ist muss der bis zu den Ferien warten.

Meine momentanen Projekte sind ja sehr vielseitig. Ich arbeite als Illustratorin und Grafikerin an einem Studenten-Führer für Kufstein mit (wenn der fertig ist gibt’s einen kleinen Einblick!), durfte eine Website für eine Galerie in Innsbruck designen, ich bin die Grafikerin vom frisch aufgesetzten komplex — KULTURMAGAZIN INNSBRUCK und—und jetzt wird’s Spannend—ich näh an der neuen Kollektion für NOWHERE rum. Ja, da schaut ihr jetzt aber. Das fesche Zeug gibt’s dann bald im Webshop und im Store selbst. Ihr könnt aber auch schon jetzt mal ein bisschen durchstöbern.

kitschick_nowhereVor allem mein 21. Lebensjahr (und das Internet) hat mich sehr, sehr weise gemacht. Ich könnte über Dummheiten eigentlich schon ein Buch schreiben—davon gibt’s aber sicher schon genug. Ich starte also mit

1.) Wenn du mit aufgeschürften Knien, schmerzenden Beinen und mieser Laune aufwachst, kannst du in deinen Schuhen nicht gehen. Nicht länger als 2 Minuten normal dastehen. Nicht tanzen—aber wer definiert schon “tanzen können”, was mich gleich zum nächsten Punkt führt.

2.) Es gibt merkwürdige Tanzstile, zu merkwürdiger aber auch guter Musik. Wenn der Typ aus Brooklyn im Vintage Pulli mit roten Pferden drauf, umgedrehtem Käppi und Nike Dunk Highs hinter seinem Gerät steht und mithilfe und interessanten Autotune-90s-Trash rauslässt (aber das war echt gut!), dann ist das noch nicht das Merkwürdigste. Im Publikum tanzt nämlich ein Typ im Hemd-Kleid und Klettverschluss-Schuhen im Publikum wahnsinnig beweglich dazu. Bei seiner eigenen Performance kurz darauf verwirklicht er sich selbst und tanzt den Ausdruckstanz. (Zufrieden, Andrew?) Die Weisheit dabei? Tanz einfach & sei nicht g’schamig.

3.) Wenn du wie eine heiße Kartoffel fallen gelassen wirst, pass auf dass du nicht noch zu Mus getreten wirst. Das passiert nämlich, früher oder später. Schlimmer noch: es kann sein dass du es sogar selbst machst. Aber Grenzen müssen ausgetestet und überwunden werden, sonst geht nichts weiter.

4.) Horoskope helfen—daran kann man glauben oder nicht. Der beste Ratgeber ist das Vogue Horoskop, tatsächlich immer ein kleiner Anstoß um über Vergangenes oder Probleme nachzudenken. Skeptiker können sich vielleicht trotzdem ein Lächeln abgewinnen.

Ja und was mir sonst noch so untergekommen ist: Tinder. Was geht denn eigentlich damit, das ist sowas von #wtf, unglaublich. Ich würd mich einfach nur gerne anmelden um zu sehen, welche verzweifelten Singles und Spaßvögel sich dort rumtreiben, aber “ich hab da ne Sperre” würde Guido jetzt sagen. In Innsbruck wird das Niveau außerdem auch nicht gerade hoch sein, geschweige denn der Look.

graphics taken from
http://kitschick.tumblr.com/post/68292052232 (Source: thisivyhouse )
Disney – Aristocats

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