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Aug 10, 2016

#gogreen | Die nachhaltige Seite der Fashionweek

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Ich hab ein Weilchen überlegt, ob ich den Beitrag so verspätet überhaupt noch schreiben soll – urgs! Ja aber immerhin hab ich ja die Fotos und die Impressionen, und die muss ich unbedingt loswerden. Also noch einmal kurz Zurückgespult zur Berlin Fashionweek Ende Juni, bei der ich zwar nicht wirklich dabei war aber noch einen Tag viel Neues entdecken durfte. Angefangen hat alles ja schon auf der zweiten Berliner Fashionweek, die ich besucht habe: Irgendwie auf der Suche nach was Neuem, den Spuren der Nachhaltigkeit habe ich dort zwar schon Tickets für die Fashiontech beantragt, trotzdem blieb der Besuch aus. Da ich im Sommer kein richtiges Interesse für irgendwelche Shows verspürte und meine Spiegelreflexkamera trotzig zuhause gelassen hatte, folgte ich aber der Einladung von Fair-Fashion-Bloggerin Vreni von Jäckle und Hösle, die Noveaux Magazin Bloggerlounge zu besuchen. Das ging sich nach der Nachtbus-Fahrt also noch perfekt aus und ich war im Endeffekt richtig happy, dass ich dort war.

 

Green Fashion Week

Green Fashion Week

Green Fashion Week

🌵 Neu entdeckt: Das Noveaux Magazin

Ich Magazin-Junkie hab mich also neu verliebt, in ein Magazin, dass es in Österreich leider nicht gibt. Diese Situation scheint übrigens momentan mein Lebensmotto zu sein. Das Noveaux zeigte sich also als Blogger-Lounge-Hoster und Neulandentdecker, denn nebst der Magazinpräsentation war auch die Sprache von einer neuen App, die in Entwicklung ist. Den Fair Fashion Finder könnt ihr bestimmt bald testen und eure Lieblings-Fair-Fashionblogger werden bald darüber berichten.

Noveaux Magazine

🌵 Von fairen und veganen Labels

Die Tour durch die Ethical Fashion Trade Show hat sich gelohnt: Es waren richtig tolle Labels dabei, die ich schon kannte und auch noch nicht kannte, wie zum Beispiel Jan’n’June, Jungle Folk und MODT. Die Labels gaben Einblicke in die Sommerkollektion nächsten Jahres (kurz ein Tränchen wegwischen wegen der langen Wartezeit) und waren auch sehr sympathisch im Gespräch. Eine Gruppe “vegane Blogger” (wie sie beschrieben wurden und wo ich peinlich berührt mich dann immer geduckt habe) fragte also immer interessiert, woraus denn der Stoff ist, wo hergestellt wird, ob es denn vegan ist. Und manche der überraschend vielen fair fashion Labels antworteten mit Jaa! Vegan! und Jaa! GOTS zertifiziert. Hm. Aber dass vegan nicht gleich nachhaltig heißt und vegan aus Polyester sein kann, das blieb irgendwie in der Luft hängen. Zumindest empfand ich das so, und ich will ja auch gar nicht den Zeigefinger erheben weil jeder Schritt in eine bewusstere Richtung viel Wert ist. Und da gab es dann doch noch ein Plätzchen, wo ich mich besonders wohl fühlte!

Green Fashoinweek

Das Highlight für mich auf dieser Messe war definitiv das Projekt von Ina Budde, die ihr Konzept Design for Circularity vorstellte. Dass Klamotten einen Kreislauf durchleben sollten, da war sich die zukunftsorientierte Modedesignerin sicher. Durch ein transparentes und zugängliches System (“extended closed loop”) soll es Konsument wie Designern möglich sein, den nachhaltigen Wirtschaftskreislauf des Produktes zu verfolgen. Angefangen wird schon beim Entwurf der Kleidung, wofür ressourcenschonende, recycelte und recyclebare Materialien verwendet werden. Ein QR Code wird eingenäht um den Weg des Produktes nachverfolgen zu können. Zwischen Produktion und Endkonsument findet auch noch die Möglichkeit des Leihens über die Kleiderei statt. Die schlichten scandi-style Kleidungsstücke wurden auch noch gemenisam mit Jan’n’June designt – kann ein Träumchen noch schöner werden?

Innsbruck meets Berlin

Als ich dann so auf meinen Kaffee wartete, stupste mich jemand von hinten an. Verena Belutti begrüßte mich und ich gesichtsblindes Ding brauchte mal eine kurze Weile, bis sich festigte, woher wir uns kannten. Hallo Nudelsiebhirn! Verena nahm mich mit auf ihren Platz, denn sie war mit ihrem Label Verena Belutti da und stellte die von ihr designten Taschen aus. Innsbruck meets Berlin stand auch in ihrem Terminkalender und die junge Designerin gab mir einen Einblick in das Sortiment. Ihr müsst wissen, die Taschen werden aus PVC Planen Überschuss (der Mutterfirma Belutti Planen GmbH) und mit Handarbeit in die verschiedenen Modelle gefertigt. Die sind also nicht nur nachhaltig und vegan, sondern sehen auch noch richtig toll aus UND sind so robust wie nur möglich. Während wir dann noch ein ziemlich zitroniges Frozen Yogurt verköstigten, bestaunte ich die Clutches, die in allen Farben darauf warteten, ausgeführt zu werden.

Green Fashion Week

 

Und dann war’s auch schon wieder vorbei mit der Fashion Week für mich. Diesmal mit ganz vielen neuen und grünen Eindrücken – so könnte es von mir aus auch weitergehen! Da bekommt man nämlich immer ganz viel Lust auf das Entdecken von Neuem, Nachhaltigkeit und grüner Lifestyle ohne Zwang aber mit Nachdruck. Habt ihr in diese Richtung auch schon mehr Erfahrungen sammeln dürfen?

Klunkerkranich – der Hotspot des Wochenendes

Und auch wenn das ein Post zur Fashionweek ist, den möchte ich euch auf keinen Fall verwehren. Felix und ich sind auf Tipp eines Onlinemagazins nach Neukölln gefahren um diesen Café-Restaurant-Entspannplatz-Eventlokal-Zusammenschluss namens Klunkerkranich am Parkdeck einer Shoppingmall aufzusuchen. Das war vor allem schön, weil es sonnig war und so viele  verschiedene Leute dort waren. Der Kaffee hat auch geschmeckt und es gab leckere vegetarische Burger. Omnomnom!

 

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Klunkerkranich & Wedding Outfit

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