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Jun 11, 2015

#craftbeertrendsetter| Tribaun

Seit ich über Innsbruck und seine Hotspots blogge, muss ich mir ja immer wieder den Kommentar gefallen lassen: “Waaas?!? Du, als Bloggerin, kennst das noch nicht?!?” Ja, und genau so erging es mir kürzlich auch beim Tribaun. Ein guter Freund schlug die Bar als Location für unser nächstes Treffen vor und ich muss gestehen, ich hatte keine Ahnung wovon er sprach. Nachdem ich das natürlich nicht so auf mir sitzen lassen konnte, wurde gleich ein Termin zum Besuch der “Katakomben” des Tribauns vereinbart.

 

Kitschick Tribaun Innsbruck

Betritt man das Tribaun, sticht die Bar mit den unzähligen Zapfhähnen sofort ins Auge. Darüber sind Bildschirme angebracht, auf denen die verschiedenen Biersorten, ihr Alkoholgehalt und der Preis aufgeführt. Steht man vor den Zapfsäulen, die beinahe an eine Tankstelle erinnern, hat man dann die Qual der Wahl. Wenn man sich, so wie ich, nicht wirklich mit Bier und seinen verschiedenen Geschmacksrichtungen auseinander gesetzt hat (ich kann immer nur sagen ‘schmeckt’ oder ‘schmeckt nicht’), ist es ungemein hilfreich und freundlich, dass die Barkeeper gerne Kostproben ausgeben. Schließlich sollte bei Preisen zwischen 3,80 und 4,50 Euro pro Glas die Auswahl wohl überlegt sein. Das Ambiente im Tribaun ist gemütlich und einladend. Bereits auf den ersten Blick erkennt man, mit wie viel Liebe und Hingabe die Bar eingerichtet wurde und auch die Größe der Bar hat mich etwas überrascht. Als wir die Bar zu Beginn des Abends betraten, waren wir noch eine der ersten Gäste dort und ich konnte mir nicht vorstellen, dass das Ding so voll werden könnte. Doch weit gefehlt, denn gegen 22:00 Uhr waren alle Räume der Bar mit Leuten gefüllt und für späte Besucher blieben nur noch Stehplätze.

Ist das Tribaun ja bekannt für sein Craft Beer, stellten wir uns im Laufe des Abends mal die Frage, was denn diese viel gehypte Craft Beer nun eigentlich ist. Ich war eigentlich der festen Überzeugung, dass es sich dabei um so genanntes Starkbier handelt. Die Bierkenner unter euch mögen mich verbessern, falls ich jetzt etwas Falsches behaupte, aber Craft Beer findet seinen Ursprung in den USA. Wörtlich übersetzt bedeutet das “handwerklich gebrautes Bier“. Die US-amerikanische Brauervereinigung definiert es, als “Bier von einem Brauer, der in kleinen Mengen und unabhängig von Konzernen auf traditionelle Weise braut”. (Quelle: http://www.bierclub.de/aktuell/bierlexikon/was-ist-craft-beer) Wobei sich diese Definition wieder relativiert, denn “unabhängig von Konzernen” bedeutet in diesem Zusammenhang, dass Konzerne weniger als 25 % Anteile am Unternehmen besitzen dürfen und somit auch Konzerne am “Craft Beer Hype” mitmischen. So wie ich weiter rausgefunden habe, geht es bei Craft Beer nicht nur um die Größe der Brauerei, sondern letztendes um den speziellen Geschmack des Biers, der oft sehr hopfenbetont oder fruchtig oder auch mal ganz kreativ und anders angehaucht ist.

In Innsbruck wird Craft Beer ja nicht nur im Tribaun angeboten, sondern auch in vielen anderen Bars, doch das Ambiente und die Aufmachung sind einfach einladend und gemütlich. Ich finde, man sollte diese Location besucht und ein Glas des viel gehypten Craft Beers probiert haben.

Kitschick Tribaun Innsbruck

Kitschick Tribaun Innsbruck

Kitschick Tribaun Innsbruck

Kitschick Tribaun Innsbruck

Kitschick Tribaun Innsbruck

Kitschick Tribaun Innsbruck

Kitschick Tribaun Innsbruck

 

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